Tiergärtnertorplatz Nürnberg: Ein besonderer Platz in der Altstadt
Wenn du durch die Nürnberger Altstadt spazierst, solltest du dir für den Tiergärtnertorplatz unbedingt etwas Zeit nehmen. Hier stehen historische Fachwerkhäuser dicht beieinander, über den Dächern erhebt sich die Kaiserburg, und direkt am Platz befindet sich das berühmte Albrecht-Dürer-Haus. Dazu kommen kleine Cafés und Außenbereiche, in denen du bei schönem Wetter eine Pause einlegen kannst.
Für mich gehört der Tiergärtnertorplatz zu den Orten, an denen sich die besondere Atmosphäre Nürnbergs gut erleben lässt. Tagsüber kommen viele Besucher zum Fotografieren und für einen Abstecher ins Dürer-Haus hierher. An warmen Abenden wird der Platz zum Treffpunkt, an dem du das historische Umfeld ganz entspannt auf dich wirken lassen kannst.
Der Platz liegt im nördlichen Teil der Nürnberger Altstadt am Fuß der Kaiserburg. Er ist außerdem ein guter Ausgangspunkt, um weitere Sehenswürdigkeiten im Burgviertel zu entdecken.
Wo liegt der Tiergärtnertorplatz in Nürnberg?
Der Tiergärtnertorplatz liegt im historischen Burgviertel, wenige Gehminuten unterhalb der Kaiserburg. Seinen Namen verdankt er dem nahe gelegenen Tiergärtnertor, einem historischen Stadttor der Nürnberger Stadtbefestigung.
Der Platz ist nicht einfach nur eine freie Fläche zwischen alten Häusern. Er bildet ein Ensemble aus historischen Gebäuden, Gassen und der mächtigen Burganlage im Hintergrund. Besonders schön ist der Blick über den Platz in Richtung Kaiserburg: Die unterschiedlichen Dachformen, die Fachwerkfassaden und das Kopfsteinpflaster ergeben ein typisches Nürnberger Stadtbild.
Wenn du die Altstadt zu Fuß erkundest, erreichst du den Platz gut über die Gassen des Burgviertels. Er liegt auch auf beliebten Routen durch die historische Innenstadt und lässt sich gut mit dem Albrecht-Dürer-Haus und der Kaiserburg Nürnberg verbinden.
Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten am Tiergärtnertorplatz
1. Das Albrecht-Dürer-Haus
Das Albrecht-Dürer-Haus gehört zu den bekanntesten Gebäuden am Platz. Der Maler und Grafiker Albrecht Dürer lebte und arbeitete hier von 1509 bis zu seinem Tod im Jahr 1528. Das Haus ist ein bedeutendes Zeugnis der Wohn- und Arbeitskultur aus der Renaissance. Schon von außen ist das historische Gebäude sehenswert. Wenn du dich für Kunst, Geschichte oder das Leben in einer mittelalterlichen Stadt interessierst, lohnt sich auch ein Besuch im Inneren. Dort bekommst du Einblicke in Dürers Leben und seine künstlerische Arbeit. Mehr dazu findest du auf unserer Seite zum Albrecht-Dürer-Haus in Nürnberg.
2. Das Pilatushaus – ein Blickfang mit Geschichte
Ein besonders auffälliges Gebäude am Tiergärtnertorplatz ist das Pilatushaus. Das spätmittelalterliche Handwerkerhaus wurde 1489 für den Harnischmacher Hans Grünewald errichtet. Seine markante Fassade mit dem hohen Giebel macht es zu einem der bekanntesten Fotomotive des Platzes. Der Name Pilatushaus geht auf die Verbindung mit dem Kreuzwegrelief von Adam Kraft zurück, das um 1500 entstand. Das Haus ist damit Teil einer größeren historischen Umgebung, in der sich Nürnbergs Geschichte an vielen Stellen ablesen lässt. Wichtig für deinen Besuch: Das Pilatushaus war wegen baulicher Schäden lange Zeit nicht regulär zugänglich. Die Altstadtfreunde Nürnberg haben die Verantwortung für die Sanierung übernommen. Wenn du das Gebäude von innen sehen möchtest, solltest du dich vorab über aktuelle Führungsmöglichkeiten informieren.
3. Das Tiergärtnertor
Am Rand des Platzes befindet sich das Tiergärtnertor, ein Teil der historischen Nürnberger Stadtbefestigung. Das Tor und der angrenzende Turm erinnern daran, wie die Stadt früher geschützt und ihre Zugänge kontrolliert wurden. Wenn du dich genauer für die Geschichte des Tores, seine Baugeschichte und die Stadtmauer interessierst, findest du alle Details in unserem eigenen Artikel über das Tiergärtnertor Nürnberg.
4. Die Kaiserburg im Hintergrund
Vom Tiergärtnertorplatz fällt dein Blick fast automatisch zur Kaiserburg Nürnberg hinauf. Sie zählt zu den wichtigsten Wahrzeichen der Stadt und prägt das gesamte Burgviertel. Vom Platz aus bekommst du einen schönen Eindruck davon, wie eng die historischen Gassen und Gebäude mit der Burg verbunden sind. Wenn du Zeit hast, geh anschließend den Weg hinauf zur Burg. Dort erwarten dich weitere historische Gebäude und schöne Ausblicke über die Dächer der Altstadt. Alle Informationen für deinen Besuch findest du in unserem Beitrag zur Kaiserburg Nürnberg.
Was macht den Tiergärtnertorplatz so besonders?
Der Reiz des Platzes liegt für mich im Zusammenspiel seiner unterschiedlichen Elemente. Du hast hier historische Fachwerkhäuser, das Dürer-Haus, das markante Pilatushaus und darüber die Kaiserburg. Gleichzeitig ist der Platz kein abgeschlossener Museumsbereich, sondern ein lebendiger Ort mitten in der Altstadt. Besonders schön ist es, wenn du nicht nur kurz für ein Foto stehen bleibst, sondern auch die Fassaden und Details genauer ansiehst. Viele Besucher konzentrieren sich auf das Dürer-Haus oder die Burg. Dabei lohnt sich auch der Blick auf die alten Fenster, die Dachgiebel und die unterschiedlichen Bauformen rund um den Platz. Der Tiergärtnertorplatz ist außerdem ein guter Ort für eine Pause während eines Stadtrundgangs. Bei passendem Wetter kannst du dich in ein Café setzen und das Treiben beobachten. Gerade im Sommer ist der Platz ein beliebter Treffpunkt.
Die schönsten Fotomotive am Tiergärtnertorplatz
Wenn du gerne fotografierst, solltest du den Tiergärtnertorplatz nicht auslassen. Hier liegen mehrere interessante Motive nah beieinander.
- Pilatushaus: Die historische Fassade mit dem hohen Giebel ist eines der auffälligsten Motive.
- Albrecht-Dürer-Haus: Das Gebäude ist besonders interessant, wenn du historische Architektur fotografieren möchtest.
- Kaiserburg: Je nach Standort kannst du die Burg über den Dächern und Häusern des Platzes einfangen.
- Gesamtansicht des Platzes: Nimm auch die umliegenden Häuser und das Kopfsteinpflaster mit ins Bild. Gerade das Zusammenspiel macht den Ort aus.
- Details der Fachwerkhäuser: Wenn du näher herangehst, entdeckst du interessante Fassadendetails, die auf einem schnellen Überblicksfoto leicht untergehen.
Mein Tipp für deine Fotos: Schau nicht nur in Richtung Burg. Dreh dich auch einmal um und fotografiere die Häuserfronten vom gegenüberliegenden Bereich des Platzes. So bekommst du unterschiedliche Perspektiven und nicht immer dasselbe Standardmotiv. Wenn du noch weitere schöne Fotostellen suchst, kannst du deinen Besuch mit unserem Rundgang durch die Nürnberger Altstadt verbinden.
Wie viel Zeit solltest du für den Tiergärtnertorplatz einplanen?
Wenn du nur den Platz ansehen und ein paar Fotos machen möchtest, reichen etwa 15 bis 30 Minuten. Möchtest du zusätzlich das Albrecht-Dürer-Haus besuchen, eine Pause einlegen oder zur Kaiserburg hinaufgehen, solltest du deutlich mehr Zeit einplanen.
Für einen entspannten Besuch würde ich den Platz nicht als isoliertes Ziel betrachten. Verbinde ihn lieber mit den Sehenswürdigkeiten des Burgviertels. So kannst du die historischen Gassen erkunden und bekommst einen besseren Eindruck von der Nürnberger Altstadt.
Praktische Tipps für deinen Besuch
Lage: Der Tiergärtnertorplatz liegt im Burgviertel der Nürnberger Altstadt.
Anreise: Am einfachsten erkundest du den Platz zu Fuß im Rahmen eines Altstadtrundgangs. Informationen zur Anfahrt findest du unter Anreise nach Nürnberg.
Parken: Direkt am Platz gibt es keine gewöhnliche Besucherparkfläche, auf die du dich verlassen solltest. Informiere dich vor der Fahrt über geeignete Parkmöglichkeiten in der Nürnberger Altstadt.
Eintritt: Der Platz selbst ist öffentlich zugänglich und kann kostenlos besucht werden. Für Museen oder Führungen in den umliegenden Gebäuden können Eintrittspreise anfallen.
Beste Besuchszeit: Am Vormittag ist es häufig angenehmer, wenn du in Ruhe fotografieren möchtest. An warmen Sommerabenden ist der Platz besonders lebendig.
Mit Kindern: Der Platz lässt sich gut in einen Spaziergang durch die Altstadt einbauen. Denk aber daran, dass du auf historischem Pflaster unterwegs bist und der Bereich je nach Besucheraufkommen recht voll sein kann.
Bei Regen: Auch bei schlechtem Wetter kannst du die historischen Fassaden ansehen. Für längere Aufenthalte bieten sich ein Museumsbesuch oder eine Cafépause an. Weitere Ideen findest du unter Nürnberg bei Regen.

